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Heute als Nachtrag zum Freitag:

* * *
Über den Bürgerprotest zum Mammut-Bauprojekt „Blankenburger Süden“ ist nach dem 3. März 2018 viel geschrieben, berichtet und gesendet worden. Wie aber der merkwürdige Anbahnungsprozess seit 2016 bis zu dieser bemerkenswerten Offenbarungsveranstaltung, der sogenannten „Auftakt-Arena“ in Berlin-Buch, genau verlaufen ist, wurde so gut wie überhaupt nicht hinterfragt. Auch von den in aller Verschwiegenheit und unauffällig agierenden „selbsternannten Bürgervertretern“, die sich offenbar nur zu gern in die „Simulation einer vorgezogenen Bürgerbeteiligung“ hineinsteigerten, war über diese Zeit kaum etwas zu hören. Wer rückblickend genauer hinschaut, stellt fest, dass sich in den letzten Jahren in Blankenburg mehrere „Brutstätten der Transparenz“ entwickelt haben, an denen sich stets dieselben Akteure tummeln, die sich ganz locker die häufig „glitschigen Bälle“ zuwerfen. Nennen wir sie „Gedächtnis- und Netzwerk-Akrobaten“ und schauen uns ein paar ihrer bemerkenswerten Kunststücke an:
Blankenburger
„Gedächtnis- und Netzwerk-Akrobaten“
3. Folge:
„Fehlende Schnittmengen,
Seilschaften und Netzwerk-Gespräche„
(Anmerkung: Die Lüge ist leicht und flink – die Entlarvung mitunter mühsam, aber lohnenswert!)
04.09.2018
Birgit L.
(stellv. Vorsitzende des Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.) Wortbeitrag in der öffentlichen Versammlung vom „Runden Tisch Blankenburg“ in den Räumen der „Albert-Schweitzer-Stiftung Betreuen & Wohnen“ in Berlin-Blankenburg: Zum Verhältnis „Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“ und „Greenwatch e.V.“ bezüglich des Großbauprojektes “Blankenburger Süden” ausdrücklich im Namen des Vorstands abgegebene Erklärung (wörtlich):
“Wir haben keine gemeinsamen Schnittmengen!”
und
“Wir werden auch nicht mehr mit ihm Kontakt aufnehmen!”
* * *
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27.10.2018
Persönliches Schreiben vom 1. Vorsitzenden des Greenwatch e.V., Wolfgang P. an
Frau Ines L.
(Vorstandsvorsitzende des „Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.„)
„Berlin, den 27. Oktober 2018
EINLADUNG ZU EINER AUSSPRACHE / Bitte um Stellungnahme
Sehr geehrte Frau L., bis vor wenigen Tagen konnte ich mir Ihre offenkundige Feindseligkeit und Geringschätzung meiner Person und des von mir vertretenen gemeinnützigen Vereins Greenwatch e.V. nicht erklären.
Mittlerweile ist bekannt, dass Sie sich auch in diversen Gremien, in denen Sie als Vorstandsvorsitzende der Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V. Mitglied sind, federführend an der gegen den Greenwatch e.V. und mich persönlich gerichteten Zersetzungs- und Hetzkampagne beteiligen. Obwohl Ihnen bekannt ist, dass wir uns seit Monaten aktiv für den Erhalt der „Anlage Blankenburg“ einsetzen und dazu öffentlich wirksam für die von Enteignung und Verdrängung bedrohten Eigentümer und Pächter eintreten, stellen wir verwundert fest, dass Sie auch in den eigenen Vereinsgremien ohne Angabe von Gründen zur Ausgrenzung des Greenwatch e.V. aufrufen. Als für Außenstehende völlig unverständlich haben Sie zuletzt in öffentlicher Versammlung durch Ihre Stellvertreterin zudem erklären lassen, es gäbe „mit Herrn Papenbrock und Greenwatch e.V. keine gemeinsamen Schnittmengen„, weshalb ihr Vereinsvorstand jede Zusammenarbeit ablehnt.
Objektive Gründe für Ihr diskreditierendes Verhalten mir und den Vereinsmitgliedern von Greenwatch gegenüber, die sich aufopferungsvoll für das Gemeinwohl, vorliegend insbesondere auch für die akut bedrohten Bewohner und Nutzer der „Anlage Blankenburg“ einsetzen und sich weder dafür, noch für das sonstige gemeinnützige Engagement etwas vorzuwerfen haben, sind nicht ersichtlich.
Ein mir anonym zugeleitetes Dokument war hier der Anlass für eine Akteneinsicht im Vereinsregister. Dort wird aktuell die Anschrift des „Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“ noch unter Ihrer Privatanschrift „Konrad-Wolf-Str. …“ in Alt-Hohenschönhausen geführt. Aus Ihrem dort ebenfalls öffentlich einsehbaren Geburtsdatum ergibt sich zweifelsfrei eine Bestätigung dafür, dass Sie in der DDR als hauptamtliche Mitarbeiterin für das Ministerium für Staatssicherheit tätig waren. Diese Tatsache allein wäre für mich nun noch kein Grund zu übermäßiger Besorgnis.
Sie waren jedoch jahrelang in der Hauptabteilung XX beschäftigt (zuletzt im Dienstrang Feldwebel), die u. a. für „Bekämpfung“ und „Zersetzung“ von Kritikern und vermeintlichen Regimegegnern in „Untergrund, Kirchen, Parteien und Medien“ zuständig war. Von dieser Abteilung wurde ich von Mai 1975 bis Juli 1989, also 14 lange Jahre lang, intensiv in meinem Berufsleben behindert und schikaniert. Als anerkannter und rehabilitierter politischer Häftling des SED-Regimes erhalte ich heute als „Entschädigung“ die sogenannte Opferrente.
Zum Zeitpunkt meiner Verhaftung (als 19jähriger Abiturient) im November 1972 waren Sie erst sechs Jahre alt. Ich gehe aber davon aus, dass Sie in den letzten Jahren vor 1989 (im Alter von 23 Jahren) als studierte Spezialistin für Konspiration, Intrige und Zersetzung in der HA-XX an meiner „Betreuung“ persönlich beteiligt waren. Daraus erklärt sich für mich Ihre heutige Motivlage hinreichend. Gleichwohl sehe ich nicht nur für mich, sondern auch im Interesse meiner direkt mitbetroffenen Kinder und die weiteren Mitglieder des gemeinnützigen Vereins Greenwatch e.V. einen dringenden Klärungsbedarf.
Meine Familie und mich persönlich belastet der Umstand erheblich, noch 30 Jahre nach dem Mauerfall als unbescholtene Bürger im Rahmen unseres gemeinnützigen Engagements völlig grundlos derart gemeinschaftsschädigenden und längst überwunden geglaubten Methoden aus dem Werkzeugkasten des MfS ausgesetzt zu sein.
Sicher haben Sie Verständnis dafür, dass wir dies nicht widerspruchslos hinnehmen werden. Zunächst möchte ich Ihnen Gelegenheit zu einer persönlichen Stellungnahme geben.
Außerdem schlage ich Ihnen zu dieser zweifelsfrei hochbrisanten Thematik eine sachlich-seriöse Aussprache vor, wobei eine möglichst versöhnliche bzw. einvernehmliche Klärung im Interesse aller direkt und indirekt Betroffenen wünschenswert erscheint.
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir Ihre Stellungnahme bis spätestens zum 01.11.2018 zukommen lassen könnten (gern per E-Mail), da ich u. a. beabsichtige in der nächsten Vorstandssitzung des Greenwatch e.V., die am Freitag, den 02.11.2018, stattfindet, den o. g. Vorgang zur Diskussion zu stellen und über geeignete Maßnahmen abstimmen zu lassen.
Da ich von Ihnen in den letzten Monaten auf mehrere wichtige Anfragen keine Antwort erhalten hatte, ist auch in Anbetracht der Dringlichkeit dieser Angelegenheit eine längere Frist nicht angezeigt. Sollte ich bis zum o. g. Zeitpunkt abermals keine Rückäußerung von Ihnen erhalten haben, werde ich davon ausgehen, dass Sie auch zu diesem Vorgang keine Stellungnahme abgeben wollen.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Wolfgang P.“
* * *
01.11.2018
Ines L.
(Vorsitzende des Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.)
Zitate aus dem Antwortschreiben vom 01.11.2018 (Erläuterungen in BLAU):
„Sehr geehrter Herr P., […] wir sahen und sprachen uns am 15.5.2018 das erste und einzige Mal persönlich. Aus diesem Gespräch hatte ich nicht den Eindruck, dass gegenwärtig intensive Kontakte mit Ihnen/Ihrem Verein uns wesentlich neue Impulse geben. Ich konnte mir kein Bild machen, da Sie auch nähere Angaben zu ihrem Verein und der Mitgliedschaft auf ausdrückliche Nachfrage nicht tätigten.“
(Wahr ist:
1. Es gab bereits im März und April 2018 mehrere Telefonkontakte. Der Greenwatch-Vorstand war nach Medienberichten gezielt auf die Vorsitzende des „Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“ zugegangen und hatte Unterstützung angeboten.
2. Neben dem Treffen vom 15.05.2018 (das übrigens auf Einladung der AG Öffentlichkeitsarbeit des „Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“ im Vereinsraum in der Gaststätte „Scheune“ im Grünkardinalweg stattfand) gab es auch eine persönliche Begegnung am 02.06.2018 am Stand beim Sommerfest der Anlage Blankenburg.
3. Im Gespräch am 15.05.2018 hatte der Greenwatch-Vorstand deutliche Kritik an der schlechten Informationslage zum Bauprojekt „Blankenburger Süden“ innerhalb der Anlage geübt, da sich mehrere ältere Bewohner aus dem Kreise der Eigentümer an Greenwatch gewandt hatten, nachdem die Greenwatch-Flyeraktion im April 2018 auf die Online-Abstimmung auf „Rettet-Blankenburg.de“ auch die Bewohner der Anlage Blankenburg aufmerksam gemacht hatte. Im Gespräch am 15.05. waren von Greenwatch insbesondere die wenig informativen Artikel zum Thema „Blankenburger Süden“ im Vereinsblatt „Klatschmohn“ kritisiert worden, die mehr Abdruck von Senatspresseveröffentlichungen enthielten, als eigene Positionen der Betroffenen zu benennen. Diese Kritik hatte offenbar bis zur Begegnung am 02.06.2018 nachgewirkt, denn die Vorsitzende Frau Ines L. trat am 02.06. beim Sommerfest an den Stand von Greenwatch heran und begrüßte vor mehreren Zeugen Herrn Wolfgang P. persönlich mit den Worten: „Na sehen Sie, ich bin doch gar nicht so!“
4. Nähere Angaben zum gemeinnützigen Greenwatch e.V. sind bereits seit Ende Oktober 2015 auf der Webseite des Vereins unter www.Greenwatch.network einsehbar (z. B. bzgl. der Mitgliedschaft auch die Satzung des Vereins) sowie seit März 2018 zum Projekt „!Rettet Blankenburg!“ auch unter www.Rettet-Blankenburg.de in hinreichendem Umfang öffentlich verfügbar.)
„Ihre Vorwürfe, Ihren Verein zu denunzieren, kann ich nicht nachvollziehen, da Sie mit Zustimmung unseres gesamten Vorstandes die Möglichkeit hatten, auf unserem Sommerfest am 2.6.2018 Ihren Verein präsentieren zu können und wir Ihnen eine Plattform vor vielen Menschen ermöglichten, die Sie auch über 3 Stunden nutzen konnten.“
[Wahr ist: Der Greenwatch e.V. hatte die Einladung von der AG Öffentlichkeitsarbeit erhalten, am Sommerfest der Anlage teilzunehmen. Dies erfolgte kurzfristig als bekannt wurde, dass Greenwatch auf eigene Kosten ein vielbeachtetes Unterstützervideo über die „Erholungsanlage Blankenburg“ mit dem Titel „OUR HOME – too green to die“ produziert hatte und seit 01.06. auf www.Rettet-Blankenburg.de online gestellt hatte. Die öffentliche Uraufführung sollte auch in Absprache mit dem Wirt in der Gaststätte „Scheune“ zum Sommerfest stattfinden, was dann vor Ort am 02.06.2018 aber aus organisatorischen Gründen umentschieden wurde. Von zahlreichen Festbesuchern, insbesondere von vielen Familien mit Kindern, erhielten die anwesenden Vereinsmitglieder von Greenwatch reichlich Anerkennung und Dank für die angebotenen Informationsmaterialien, für die verteilten Aufkleber „I love Blankenburg“ und die bunten gasgefüllten Luftballons, die kostenlos verteilt wurden.
Blankenburger Süden – OUR HOME – too green to die
Vom Vorstand des „Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“ wurde hingegen bis heute kein Wort des Dankes für die umfangreichen Unterstützermaßnahmen des Greenwatch e.V. für die Betroffenen in der „Erholungsanlage Blankenburg bekannt.
Im Gegenteil: Im vom Vorstand der Anlage herausgegebenen „aktuellen Informationsblatt“ der Anlage „KLATSCHMOHN – Nr. 2/2018“ findet sich auf Seite 8 im Rückblick auf das Sommerfest keinerlei Erwähnung der allseits als positiv bewerteten Teilnahme des Greenwatch e.V. beim Sommerfest 2018.
Selbst bei der Aufzählung von Blankenburger Initiativen und Vereinen, die sich zum Thema Großbauprojekt „Blankenburger Süden“ engagieren, wird der Greenwatch e.V. durch „Ignorieren“ und „Nichterwähnung“ ganz gezielt ausgegrenzt! Wir halten diese fragwürdige und objektiv durch nichts zu begründene Desinformations- und Ausgrenzungs-Politik des Vorstands der Anlage Blankenburg nicht nur für verabscheuenswürdig, sondern auch für extrem schädlich für die berechtigten Interessen der von Verdrängung und Enteignung bedrohten Pächter und Eigentümer in der „Erholungsanlage Blankenburg“!]
„Ich weise jeden Vorwurf zurück, an einer gegen Sie persönlich bzw. Ihren Verein gerichteten Zersetzungs- und Hetzkampagne beteiligt zu sein geschweige denn diese federführend zu begleiten.“
[Wahr ist: Der Vorstand des „Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“ war mit zahlreichen weiteren Personen am 20.06.2018 in der öffentlichen Versammlung vom “Forum Blankenburger Süden” in Berlin-Heinersdorf unfreiwillig zu Zeugen strafbarer Handlungen geworden, als der Versammlungsleiter, Herr Martin K., nach Erhalt eines persönlichen Briefes von Greenwatch vom 19.06.2018 vor mehr als 20 Sitzungsteilnehmern zu einer 5-minütigen Rede voller Diffamierungen, Beleidigungen und Verleumdungen gegen den gemeinnützigen Verein “Greenwatch e.V.” und dessen Vorstand hinreißen ließ (vgl. Eklat beim „Forum Blankenburger Süden“).
Statt die unverhohlene Hetze des Martin K. gegen Greenwatch zu verurteilen, hat sich der Vorstand des „Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“ jedoch mit Herrn Martin K. solidarisiert und in konspirativer Sitzung des sogenannten „Redaktionsteams“ (Originalton Martin K.) vom „Runden Tisch Blankenburg“ in den Räumen der „Albert-Schweitzer-Stiftung Betreuen & Wohnen“ am 28.06.2018 an Boykott- und Ausgrenzungs-Absprachen gegen den gemeinnützigen Greenwatch e.V. und dessen Vorstand teilgenommen. Dies steht jedenfalls in soweit fest, wenn man Herrn Martin K. Glauben schenken kann, der dazu in seiner eidesstattlichen Versicherung vom 17.07.2018 wörtlich und schriftlich zur Vorlage bei Gericht erklärt hat: “Auch die Vorsitzende der Erholungsanlage Blankenburg hat dort die Absicht geäußert, wegen dieses Briefes jegliche Zusammenarbeit mit Greenwatch e.V. und Herrn Papenbrock einzustellen.”]
„Weder habe ich in Vereinsgremien zur Ausgrenzung Ihres Vereins aufgerufen, noch von Ihnen behauptete Erklärungen durch meine Stellvertreterin abgeben lassen. Im Übrigen werden nach außen repräsentable Haltungen und Positionen demokratisch abgestimmt.“
[Wahr ist: Am 04.09.2018 hat Frau Birgit L., die stellvertretende Vorsitzende des „Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“ in ihrem Wortbeitrag in der öffentlichen Versammlung vom „Runden Tisch Blankenburg“ in den Räumen der „Albert-Schweitzer-Stiftung Betreuen & Wohnen“ zum Verhältnis „Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“ und „Greenwatch e.V.“ bezüglich des Großbauprojektes “Blankenburger Süden” ausdrücklich im Namen des Vorstands erklärt (wörtlich): “Wir haben keine gemeinsamen Schnittmengen! und “Wir werden auch nicht mehr mit ihm Kontakt aufnehmen!” – vgl. siehe oben -]
„Ich sehe daher keine weitere Veranlassung, auf ihre unsachlich diskreditierenden Vorwürfe einzugehen, die ich entschieden zurückweise, und behalte mir bis auf Weiteres rechtliche Schritte vor. Ich empfinde es als ungeheuerliche Anmaßung Ihrerseits, aus unserem erst- und einmaligen Kontakt in diesem Jahr – ich kenne Sie genauso wenig wie Sie mich -, eine derart konstruierte Verbindung zu ihrem früheren Leben zu ziehen ohne jeglichen objektiven Bezug. Mit freundlichem Gruß gez. I.L.“
[Wahr ist: Der wahre „objektive Bezug“ ergibt sich nicht zuletzt aus dem „Wahrheitsgehalt“ der im Antwortschreiben vom 01.11.2018 enthaltenen Behauptungen (siehe oben), sondern u. a. auch aus öffentlich zugänglichen Dokumenten: 1. In der bereits 1989 im Internet veröffentlichten letzten Gehaltsliste der hauptamtlichen Mitarbeiter des MfS („Fipro-Liste“ – vgl. auch DER SPIEGEL 20/2002) findet sich der Eintrag: 15026xxx0306;98;20;00;;Lxxxxxxx, INES:;;;16492,50 , wobei die Entschlüsselung der Ziffernfolgen wie folgt angegeben ist: die ersten 6 Ziffern = Geburtsdatum; die siebte Ziffer = Geschlecht (5=weiblich); Ziffern 8-12 Prüfziffern; Ziffern 13-18 Diensteinheit (98;20;20 = HA XX); Die Jahresgehaltsangabe findet sich hinter dem jeweiligen Namen des „Zuwendungsempfängers“! Ein Jahresgehalt i.H.v. 16.492,50 DDR-Mark entsprach einem Monatssalär von 1.375 Mark, was in der DDR einem höheren Professorengehalt oder auch dem Anfangsverdienst junger Absolventen der Stasi-Akademie Golm entsprach, in der angehende Offiziere für den höheren Dienst in der Hauptverwaltung des MfS ausgebildet wurden…
2. Unter einer weiteren Webseite wird im Internet eine Liste der hauptamtlichen Mitarbeiter der Hauptabteilung XX veröffentlicht. Diese Spezialabteilung war insbesondere zuständig für die Bereiche „Staatsapparat, Blockparteien, Kirchen, Kultur, ‚politischer Untergrund'“, u. a. Abt. 7: Sicherung des Ministeriums für Kultur, der Staatlichen Komitees für Rundfunk und für Fernsehen sowie operative Bearbeitung von zentralen Einrichtungen, Institutionen und Organisationen der Kultur, Kunst und Literatur; Abt. 4: Unterbindung des feindlichen Missbrauchs der Kirchen und Religionsgemeinschaften in der DDR und Erscheinungen der politischen Untergrundtätigkeit; Abt. 5: Vorgangs- und personenbezogene Arbeit nach dem Operationsgebiet; Bearbeitung von Inspiratoren und Organisatoren der politischen Untergrundtätigkeit unter ehemaligen DDR-Bürgern in der Bundesrepublik und Westberlin sowie unter Anhängern alternativer Gruppierungen und Organisationen (Auszug aus: Anatomie der Staatssicherheit – MfS-Handbuch – Thomas Auerbach, Matthias Braun, Bernd Eisenfeld, Gesine von Prittwitz, Clemens Vollnhans – BStU Abt. Bildung und Forschung 2008 – ISBN 978-3-942130-13-4 -)
3. Bei Recherchen zur Geschichte der „Erholungsanlage Blankenburg“ fiel auf, dass man bei Google als Anschrift für den „Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“ ZWEI ADRESSEN angezeigt bekommt. Neben der heute wohl offiziellen Anschrift des Vereins (Heinersdorfer Str. 61 in 13129 Berlin-Blankenburg) wird man ebenso auf die Anschrift „Konrad-Wolf-Str. 8 in 13055 Berlin Alt-Hohenschönhausen“ aufmerksam gemacht. Die dort angegebene Telefonnummer ähnelt zudem auffällig der Handynummer der heutigen Vorstandsvorsitzenden (bis auf die vorletzte Ziffer).
Gleichzeitig erscheint genau zu dieser Anschrift ein Foto, welches auf die nahegelegene Stasiopfer-Gedenkstätte Hohenschönhausen hinweist! Das Foto zeigt einen Raum im Zugangsbereich der früheren zentralen Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit in Hohenschönhausen. Neben einigen Foto-Blitzlicht-Lampen erkennt man mittig eine Drehstuhlkonstruktion, auf der noch vor 30 Jahren alle „frisch zugeführten Delinquenten platznehmen durften“, damit von ihnen „Porträt-Aufnahmen“ für die Archive des MfS angefertigt werden konnten.
Auch nach 46 Jahren erinnert sich der Verfasser dieser Zeilen sehr genau, wie es bei seiner Verhaftung am 04.11.1972 genau in diesem Raum zuging, als ein gerade 19 Jahre junger Matrose im Heimaturlaub seine erste Bekanntschaft mit dem „Einschüchterungsapparat“ der heutigen Gedenkstätte Hohenschönhausen machen durfte, weil er am Vorabend einem „guten Freund“ von seinen Gedanken erzählt hatte, eigentlich lieber bei einer Freundin in Hamburg studieren zu wollen, als nach dem Kurzurlaub wieder zurück zum Wehrpflicht-Dienst bei der Volksmarine zu müssen… Soweit zu den „konstruierten Verbindungen zu einem früheren Leben“.]
Erwähnt sei noch, dass Frau Ines L. die persönliche Einladung zu einer Aussprache vom 27. Oktober 2018 (siehe oben), die ihr mit dem Ziel einer möglichst einvernehmlichen und nachhaltigen Beilegung der o. g. Konfliktlage zugegangen war, bis zum heutigen Tage NICHT ANGENOMMEN hat (Stand 25.09.2019).
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NACHTRAG:
05.01.2012
Pressemitteilung des Bezirksamts Pankow:
Frau Ines L.
(heutige Vorstandsvorsitzende des „Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.„)
schloss am 05. Januar 2012 als damalige Vertreterin der „Erholungsanlage Blankenburg“ (lt. Pressemitteilung als „stellvertretende Vorsitzende“) mit dem Bezirksamt Pankow einen bemerkenswerten Vertrag ab ( VERTRAG 2012 ), der u. a. der besseren Kooperation und Kommunikation zwischen den Vertragspartnern dienen sollte.
Aufhorchen lässt hier insbesondere der Passus, wo von „gegenseitigen Informationspflichten“ die Rede ist. Dies muss schon daher verwundern, dass seitens des Bezirksamts als Behörde ohnehin eine allgemeine Informationspflicht über staatliches Handeln (nicht zuletzt über das Amtsblatt) besteht.
Wohingegen ein privatrechtlicher Zusammenschluss von Vereinsmitgliedern nach dem BGB (Bürgerlichen Gesetzbuch), keinerlei Informationspflichten gegenüber staatlichen Einrichtungen hat (mit Ausnahme des Vereinsregisters und der Steuer).
Welcher Art von „Informationspflicht“ sich hier der „Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“ freiwillig unterworfen hat, und wie diese Pflicht von Seiten des Vorstands ausgeübt wurde, darüber sind unter den Mitgliedern derzeit nur Spekulationen im Umlauf.
Im Zusammenhang mit den o. g. und hier wohl erstmals besprochenen Unregelmäßigkeiten und Ungereimtheiten aus dem Bereich des Vorstands des „Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“ wird dieser ominöse Vertrag wohl in naher Zukunft noch im Fokus weiterer Recherchen stehen müssen.
– Fortsetzung folgt –
Gibt es einen objektiven Gradmesser oder eine mathematische Formel zur Messung von „Glaubwürdigkeit„?
FAZIT:
Die von Martin K. mehrfach öffentlich proklamierte Absicht, für eine transparente und für alle offene Bürgerbeteiligung zu sorgen, wurde von ihm selbst gründlich sabotiert, indem er
nur ihm genehme Akteure
zur
„Bürgerbeteiligung nach Gutsherrenart“
einlud, insbesondere die vorgeblichen Bürgervertreter vom
„Runden Tisch Blankenburg*„!
Dazu muss man wissen, dass 83% von 911 Teilnehmern der im Ortsteil erfolgten Abstimmung/Meinungsumfrage vom April/Mai 2018 den selbsternannten Blankenburger „Bürgervertretern“ nur geringes Vertrauen entgegenbrachten oder mangelnde Informationen zu den handelnden Personen beklagten. Nicht einmal jeder fünfte Anwohner sprach den vom Senat goutierten Bürgervertretern das Vertrauen aus (17%).
Umso alarmierender ist der Umstand, dass sich die Führungsmannschaft vom „Runden Tisch Blankenburg*“ um Martin K., der nicht einmal mehr Blankenburger ist, in nahezu identischer Besetzung (wie bei einer gehäuteten Zwiebel) in verschiedensten Gremien wiederfindet und dort über die Geschicke der Blankenburger Bürgerschaft bestimmt. Ohne den Anwohnern mehrheitlich überhaupt bekannt und noch weniger legitimiert zu sein, maßt sich eine kleine Seilschaft (auch Netzwerk genannt) von profilierungssüchtigen Möchtegernbürgermeistern an, unter Ausgrenzung demokratischer und gemeinnütziger Vereine und Personen ihre eigene illegale Politik zu machen. Derzeit werden von den o. g. Personen folgende Gremien besetzt: „AG Stadtentwicklung – Organ vom RTB*“ (Nachfolger: „Bürgerverein Stadtentwicklung Blankenburg e.V.“), „Forum Blankenburger Süden“ und letztlich sogar „Projektbeirat zum Bauvorhaben Blankenburger Süden„!
*Zur Erläuterung: Der „Runde Tisch Blankenburg“ – gegründet und geführt von parteipolitisch motivierten Lobbyisten – ist heute eine unseriös und teilweise konspirativ und sittenwidrig agierende Gemeinschaft, die sich seit Jahren im rechtsfreien Raum bewegt. Nachweislich fehlt die rechtliche sowie die faktische Legitimation, für die Mehrheit der Blankenburger Bürgerschaft zu sprechen und diese zu vertreten (vgl. Abstimmung/Meinungsumfrage vom April/Mai 2018).
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Hier einige der omnipräsenten Sitzungsteilnehmer u. a.:
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– Martin K. (seit 2008: Mitglied u. langjähriger politischer Funktionsträger (Bündnis90/DieGrünen) | seit Herbst 2008: Gründer/Moderator „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016 „AG Stadtentwicklung – Organ vom Runden Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016: Gründer/Moderator des „Forum Blankenburger Süden“ | seit 02/2018: Mitglied im „Projektbeirat Stadt weiterbauen im Blankenburger Süden“ [als Vertreter der „Akteursgruppe: Lokale (Interessens-) Vertreter/Vertreter des Gemeinwesens/der Nachbarschaft vor Ort = „Forum Blankenburger Süden“ – Anmerkung: obwohl seit vielen Jahren im Stadtbezirk Friedrichshain/Kreuzberg wohnhaft und damit kein Blankenburger Anwohner mehr])
– Steffen G. (seit Herbst 2008: Organisator/Moderator/Protokollant „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016 Mitglied „AG Stadtentwicklung – Organ vom Runden Tisch Blankenburg“ | seit 02/2018: Mitglied im „Projektbeirat Stadt weiterbauen im Blankenburger Süden“ [als Vertreter der „Akteursgruppe: Lokale (Interessens-) Vertreter/Vertreter des Gemeinwesens/der Nachbarschaft vor Ort = Betreutes Wohnen“ (lt. Angaben Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu den Mitgliedern des Projektbeirats von 02/2018])
– Hagen K. (Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Blankenburg | seit 06/2012: Mitglied „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016 Mitglied der „AG Stadtentwicklung – Organ vom Runden Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016: Mitglied im „Forum Blankenburger Süden“ | seit 28.06.2018 Gründungsmitglied „Bürgerverein Stadtentwicklung Blankenburg e.V.“ | seit 02/2018: Mitglied im „Projektbeirat Stadt weiterbauen im Blankenburger Süden“ [als Vertreter der „Akteursgruppe: Lokale (Interessens-) Vertreter/Vertreter des Gemeinwesens/der Nachbarschaft vor Ort = „Evangelische Kirchengemeinde Blankenburg“ (lt. Angaben Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu den Mitgliedern des Projektbeirats von 02/2018])*
– Martin R. (seit 03/2013: Mitglied „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016 Sprecher der „AG Stadtentwicklung – Organ vom Runden Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016: Mitglied im „Forum Blankenburger Süden“ | seit 28.06.2018 Gründungsmitglied und Vorsitzender „Bürgerverein Stadtentwicklung Blankenburg e.V.“ | seit 02/2018: Mitglied im „Projektbeirat Stadt weiterbauen im Blankenburger Süden“ [als Vertreter der „Akteursgruppe: Lokale (Interessens-) Vertreter/Vertreter des Gemeinwesens/der Nachbarschaft vor Ort = „Runder Tisch / AG Stadtentwicklung“ (lt. Angaben Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu den Mitgliedern des Projektbeirats von 02/2018])*
– Hartmut B. (seit 06/2016: Mitglied „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016 Mitglied „AG Stadtentwicklung – Organ vom Runden Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016: Mitglied „Forum Blankenburger Süden“ | seit 28.06.2018 Gründungsmitglied und stellv. Vorsitzender „Bürgerverein Stadtentwicklung Blankenburg e.V.“)
– Ines L. (Vorsitzende Garten- u. Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V. | seit 12/2013: Mitglied „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016 Mitglied der „AG Stadtentwicklung – Organ vom Runden Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016: Mitglied im „Forum Blankenburger Süden“ | seit 28.06.2018 Gründungsmitglied „Bürgerverein Stadtentwicklung Blankenburg e.V.“ | seit 02/2018: Mitglied im „Projektbeirat Stadt weiterbauen im Blankenburger Süden“ [als Vertreter der „Akteursgruppe: Lokale (Interessens-) Vertreter/Vertreter des Gemeinwesens/der Nachbarschaft vor Ort = „Garten – und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“)
– Birgit L. (stellv. Vorsitzende Garten- u. Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V. | seit 06/2016: Mitglied „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016: Mitglied im „Forum Blankenburger Süden“)
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Kommentare und sachdienliche Hinweise zu weiteren Fundstellen oder auch speziell zu „Blankenburger Gedächtnis-Akrobaten“ sind erwünscht. Oder per E-Mail an:
Redaktion@Rettet-Blankenburg.de
Bürger ohne E-Mail- bzw. Internetzugang können sich per Telefon melden: 030/ 91 42 57 60 . Alle uns übermittelten Angaben zur Person und zu Dritten werden vertraulich behandelt. Es erfolgt keine Veröffentlichung von persönlichen Daten. Redaktionsschluss: Donnerstag 20.12.2018 – 22:00 Uhr.
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Redaktion !Rettet Blankenburg!
15/12/2018
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Viel lesestoff, aber Starke Nummer! Danke für die Fakten und Aufklärung. Da weiss man wenigstens mal Becheid was hier im kleinen Dorf Blankenburg so hinter den Kulissen abläuft. wir sind jedemfals bedient. Danke nochmal. Fam. Gerhard M.
Naja ganz so scheißegal kann es den Menschen in der Anlage nicht sein.
Angenommen in den verschiedenen Gremien („Runder Tisch Blankenburg“, „Forum Blankenburger Süden“, „Bürgerverein Stadtentwicklung Berlin-Blankenburg e.V.“ (ehemals „Arbeitsgruppe Stadtentwicklung Blankenburg“), „Projektbeirat Blankenburger Süden“ … sitzen Menschen, die es nicht gut mit Blankenburg und der Anlage meinen.
Die von Greenwatch über Monate recherchierten Fakten über Akteure, die größtenteils in all diesen Gremien sitzen und sich als legitimierte Bürgervertreter der Blankenburger Bürger verkaufen sind schon beängstigend und bedeutsam. Man bekommt das Gefühl, dass sich da Menschen verabreden und agieren, die Blankenburg und besonders die Erholungsanlage aus persönlichen Interessen und vielleicht sogar Gier an die Investoren verhökern.
Wenn es nun tatsächlich so sein sollte, dass dort überall auch eine Vereinsvorsitzende der GSF Anlage Blankenburg mitmischt, die es nicht ehrlich mit uns meint. Die Konspiration, Zersetzung, Manipulation und Networking an der „Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit“ studiert und dann in der Praxis als Offizierin der Staatssicherheit erprobt hat, vielleicht sogar die dort erworbenen Fähigkeiten nun gegen uns einsetzt, darf man das nicht als Jugendsünde abtuen.
Man sollte auch die aufrechten Bürger, die das ans Tageslicht bringen nicht diffamieren, sondern ihnen dankbar sein.
Ich bin jedenfalls dafür, dass bei einem so existenzbedrohlichen Thema, wie dem Bauprojekt und den damit verbundenen möglichen Enteignungen und Vertreibungen, alle Fakten auf den Tisch gehören.
Eine Sache muss ich mall Hier Loss werden es interesier mich ein scheiß ob jemand vor 30 jahren bei dem verein tätig gewesen ist oder nicht
Es geht hir um blanken burg und die anlage und nicht um hirnlose Private Feldzüge
sie alts vervasser haben doch nicht alle an der latte und sind doch selbst nicht besser wen sie hir offen nahmen adressen und sonstiges ein stellen da muß ich sagen das haben sie aber gut in dem verein gelernt sie solten den ball lieber flach halten und sich um das wesentliche kümmern um da was es hir geht um die anlage und alles weitere privat aus machen ihre alten robleme interesiert hir kein schwein
Hallo Tomas,
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wir sind uns einig: auch mich interessiert es heute einen Sch…, ob jemand vor 30 Jahren bei dem „Verein“ hauptamtlich tätig war! Auch der vor 30 Jahren wegen Mordes überführte und verurteilte Täter ist heute längst 2x wieder draußen und hat ein gesetzlich verbrieftes Recht auf Hilfe bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft und auf Angebote zur Resozialisierung. Und, das ist auch gut so! Jeder Mensch kann fehltreten, aber wer die echte Chance zum Wandel Richtung Demokratie und Mitbestimmung nicht genutzt hat und stattdessen heute noch die einst erlernten Methoden zum Machterhalt einsetzt, dabei skrupellos und sittenwidrig gegen nachweislich gemeinnützig tätige Gemeinschaften von engagierten Bürgern vorgeht, der zeigt, dass er nichts dazugelernt hat. Wer solch gesellschaftsschädliches Verhalten salonfähig machen möchte, darf sich über die Gegenwehr demokratisch orientierter Kräfte nicht beschweren! Soweit sind wir noch nicht wieder, dass sich die Opfer von Ausgrenzung und Diskriminierung rechtfertigen müssen, wenn sie klar und deutlich die Stimme erheben und STOP rufen!
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Ist aber schon irgendwie putzig, das hier als „Privatfehde“ zu bezeichnen, wenn einer auf den „Kaiser“ zeigt und dessen „altmodischen Kleidungsstil“ bemängelt…
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Auf diesem Kalenderblatt werden übrigens KEINE Namen genannt, sondern nur Vornamen (wie bei „Tomas“). Alle benannten Adressen sind öffentlich bekannt und problemlos frei im Internet zugänglich.
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Bei der Grundsatzfrage muss ich aber noch deutlich widersprechen:
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Es geht NICHT um die „Anlage Blankenburg“, sondern einzig um die betroffenen BEWOHNER, die dort zum Teil seit Jahrzehnten in ihren eigenen Häusern und auf ihren eigenen Grundstücken leben und nun von Enteignung und Verdrängung oder vom wirtschaftlichen Ruin bedroht sind! Und genau für diese, oft ältere Menschen, die sich teilweise nicht selbst helfen können, und um die sich der „gemeinnützige Vorstand“ nachweislich NICHT kümmert, weil offenbar andere Interessen wichtiger sind, setzen wir uns hier ein! Dass uns dabei eine kleine Clique um die Möchtegernbürgermeister Blankenburgs vom RTB gegenübertritt, statt die echte Unterstützung von Dritten einzubinden, das spricht schon allein für sich und sollte auch jedem aus der Anlage zu denken geben!
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Übrigens: Der tumbe Versuch, nach alter „Golmer-Rufmord- und Haltet-den-Dieb-Methode“ über den „vervasser“ zu schreiben: „Der war doch och bei der Stasi!“ verfängt hier nicht! vgl. auch Reaktionen – Btw.: Wer „Verfasser“ nicht schreiben kann, der liest hier nicht…
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Mit freundlicher Empfehlung
Wolfgang Papenbrock
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privat als betroffener Blankenburger (seit 1956)
und als 1. Vorsitzender vom gemeinnützigen
Greenwatch e.V.
Parkstr. 20
13129 Berlin-Blankenburg
Ich habe allen vertraut,
nun aber traue ich allen alles zu…
„Ein Kreter sagt : Alle Kreter lügen“
Meine Augen sind feucht…
Da kann man ja nur sehr darauf hoffen, dass diese Aufdeckung von Klüngelei Folgen haben wird.
Wer will, kann Demokratie unterlaufen, verdrehen und geschickt für seine persönlichen Interessen (welcher Art sie hier auch sein mögen) nutzen. Im Großen wie im Kleinen, dürfte es vorkommen. Ob es hier nun taktisch geplant war oder sich eins nach dem anderen ergeben haben mag, sei dahingestellt. Es ist auf jeden Fall ungeheuerlich. Auch wer sich in politischen Gefilden nicht auskennt, hat doch ein natürliches Empfinden dafür, dass es so falsch ist.
Es gibt „Lücken“ im System Demokratie. Siehe im Großen, dass Berlin einen Bürgermeister hat, der 23% der (Wählen-)Bürgerstimmen hinter sich weiß. Und noch eine Nummer größer Herr Macron, in Frankreich, eigentlich nur 24 % der Bürger vertritt.
Wohin wendet man sich denn jetzt, damit der Senat zuhört und weiß, was die Menschen im Blankenburger Süden brauchen und wollen? Darauf zu vertrauen, dass andere es schon richten werden, hat sich nach all diesen Informationen eindeutig überholt.
Vielleicht sollte Jede/r einen Brief mit seiner Geschichte, Fakten und Ängsten direkt an Frau Lompscher schicken. Organsiert innerhalb von einigen Tagen, damit die Briefe dort alle gleichzeitig im Büro auflaufen.
Herr Prof. Dr. Mausfeld ruft in einem (gut verständlichen) Vortrag, der Teleakademie des SWR (SüdWestRundfunk Fernsehen) am Ende dazu auf sich Demokratie zurück zu holen. Wie man hier sieht, ist es dringendst notwendig.
Das eine Selbsternennung als Bürgervertretung überhaupt möglich ist und sich dann durch die unterschiedlichen Gremien fortsetzen lässt, ist ein Gruselkabinett. Da muss man sich dann auch nicht mehr wundern, wenn unverständliche Entscheidungen, über die Interessen der überwiegenden Mehrheit der Bürger hinweg, vom „Grünen Tisch“ aus, getroffen werden.
Hier der Link zum Vortrag: http://www.tele-akademie.de/begleit/video_ta181202.php?xtmc=Demokratie&xtcr=1
Oha. Na da hat Frau Landgraf wohl mehr „Schnittmengen“ mit Herrn Andrej Holm, also Frau Lompschers Staatssekretär 2016/2017, und dessen Vater.
Bitte sag mir doch einer ,dass das alles nicht wahr is……