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Ab sofort immer donnerstags:

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Über den Bürgerprotest zum Mammut-Bauprojekt „Blankenburger Süden“ ist nach dem 3. März 2018 viel geschrieben, berichtet und gesendet worden. Wie aber der merkwürdige Anbahnungsprozess seit 2016 bis zu dieser bemerkenswerten Offenbarungsveranstaltung, der sogenannten „Auftakt-Arena“ in Berlin-Buch, genau verlaufen ist, wurde so gut wie überhaupt nicht hinterfragt. Auch von den in aller Verschwiegenheit und unauffällig agierenden „selbsternannten Bürgervertretern“, die sich offenbar nur zu gern in die „Simulation einer vorgezogenen Bürgerbeteiligung“ hineinsteigerten, war über diese Zeit kaum etwas zu hören. Wer rückblickend genauer hinschaut, stellt fest, dass sich in den letzten Jahren in Blankenburg mehrere „Brutstätten der Transparenz“ entwickelt haben, an denen sich stets dieselben Akteure tummeln, die sich ganz locker die häufig „glitschigen Bälle“ zuwerfen. Nennen wir sie „Gedächtnis-Akrobaten“ und schauen uns ein paar ihrer bemerkenswerten Kunststücke an:
Blankenburger „Gedächtnis-Akrobaten“
1. Folge: „Gemeindebrief„
10.10.2017
Redaktionsschluss zur Ausgabe „Gemeindebrief November/Dezember/Januar 2018“
– Seite 39 –
Martin Runge (siehe unten):
„Rückblicke und Berichte – Blankenburger Süden – Zum Stand der Dinge (Teil 3)“
„An dieser Stelle berichten Martin Runge und Pfarrer Hagen Kühne regelmäßig über den Stand der Dinge beim Neubauprojekt ‚Blankenburger Süden‘. […] Das geplante Kooperations- und Partizipationskonzept (KoPak) ist von Zebralog GmbH erarbeitet worden und wird zur Zeit in den Verwaltungen des Senats und Bezirks sowie im politischen Raum abgestimmt. Daher wird sich der gedachte Beirat frühestens im ersten Quartal 2018 konstituieren können. Unsere AG Stadtentwicklung [„Organ vom Runden Tisch“/Anm. der Red.] Blankenburg hat in unregelmäßigen Abständen mehrfach getagt. Organisatorisch ist zu berichten, dass wir die AG als Verein begründen wollen. Eine erste Vereinssatzung liegt im Entwurf vor. Zur Abstimmung treffen wir uns das nächste Mal am 1. November um 19.30 Uhr im Gemeindehaus. Interessierte Bürger sind gerne zur Mitwirkung eingeladen. […] Das Forum Blankenburger Süden wird am 23. November um 19.30 Uhr im Gemeindehaus tagen und steht ebenfalls allen Interessierten offen. MR“ (Hervorhebungen durch die Redaktion) …
Zur Öffentlichkeit des „Forum Blankenburger Süden“ bezog sich Herr Runge im Herbst 2017 offenbar auf die Aussage des Gründers und Sprechers des Forums, Martin Kasztantowicz, in der Öffentlichen „Auftaktveranstaltung zum Blankenburger Süden“ in der Kirche der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Heinersdorf am …
08.02.2017
(Audiomitschnitt ab der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen)
Martin Kasztantowicz vom „Forum Blankenburger Süden“ (ab 1:01:15):
„Das Forum hat jetzt nicht so wie ein Verein eine Satzung. Es hat sich einfach ad hoc getroffen, weil wir uns am Runden Tisch schon kannten, da ist die Zukunftswerkstatt Heinersdorf da, da ist die Kirche da, da ist der Runde Tisch da, da ist Malchow dabei. Wir haben versucht Leute anzusprechen, die Multiplikatoren sind. Wir kennen uns zum größten Teil auch schon. Es gibt jeweils einen neuen Termin, je nach dem wie die Erfordernis ist. Auf der Dorfanger Blankenburg, die ich nebenbei auch noch mache, stehen jeweils auch die Themen drauf, was da passiert.
Wer Interesse hat, diesen Prozess zu begleiten, ist herzlich eingeladen, mitzumachen…„
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10.09.2018 Erklärung von
Martin Kasztantowicz in der eidesstattlichen Versicherung vom 10.09.2018 (liegt der Redaktion vor), die vom Verfasser zur Glaubhaftmachung am 11.09.2018 beim Landgericht Berlin eingereicht worden war. – AUSZUG – (Fettmarkierungen durch die Redaktion):
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- „Falsch ist auch die Behauptung, bei der Sitzung des Forums Blankenburger Süden am 20. Juni 2018 habe es sich um eine öffentliche Veranstaltung gehandelt. Zu den Sitzungen des Forums lade ich, als Organisator und Moderator des Forums, ausschließlich über einen Email-Verteiler ein, der zurzeit etwa 100 Personen, bestehend aus verschiedenen Interessenvertretern besteht. Von diesen erscheinen üblicherweise immer etwa 30 Personen zu den jeweiligen Sitzungen, mehrheitlich immer die gleichen Leute. Die Sitzungen werden von mir als Organisator nicht öffentlich angekündigt, Es ist auch nicht erwünscht, wenn Teilnehmer das tun, damit die Arbeitsfähigkeit des Forums nicht gefährdet wird. Gleichwohl sind neue Teilnehmer, insbesondere aus Politik und Verwaltung, gerne willkommen. Neue potentielle Mitglieder können mitgebracht werden, wenn sie bereit sind, regelmäßig mitzuarbeiten und sich danach in den Verteiler eintragen lassen. Zu bestimmten Themen laden wir auch selbst Fachleute auch Politik und Verwaltung ein. Die Sitzungen des Forums sind damit nicht jedermann frei zugänglich. … Nunmehr habe ich erfahren, dass ein Teilnehmer des Forums Ende 2017 einen Veranstaltungstermin des Forums öffentlich mitgeteilt hatte. Davon war mir bis heute nichts bekannt. Veranstaltungsankündigungen und Absagen verschicke ich über die Verteilerliste nur an Teilnehmer des Forums, da sich das Forum Blankenburger Süden gerade nicht an einen wahllos unbestimmten Personenkreis richtet, sondern nur an uns namentlich bekannte, engagierte Interessierte, die sich aktiv und ernsthaft im Forum beteiligen möchten.
Berlin, den 10.9.2018 gez. Martin Kasztantowicz“
- „Falsch ist auch die Behauptung, bei der Sitzung des Forums Blankenburger Süden am 20. Juni 2018 habe es sich um eine öffentliche Veranstaltung gehandelt. Zu den Sitzungen des Forums lade ich, als Organisator und Moderator des Forums, ausschließlich über einen Email-Verteiler ein, der zurzeit etwa 100 Personen, bestehend aus verschiedenen Interessenvertretern besteht. Von diesen erscheinen üblicherweise immer etwa 30 Personen zu den jeweiligen Sitzungen, mehrheitlich immer die gleichen Leute. Die Sitzungen werden von mir als Organisator nicht öffentlich angekündigt, Es ist auch nicht erwünscht, wenn Teilnehmer das tun, damit die Arbeitsfähigkeit des Forums nicht gefährdet wird. Gleichwohl sind neue Teilnehmer, insbesondere aus Politik und Verwaltung, gerne willkommen. Neue potentielle Mitglieder können mitgebracht werden, wenn sie bereit sind, regelmäßig mitzuarbeiten und sich danach in den Verteiler eintragen lassen. Zu bestimmten Themen laden wir auch selbst Fachleute auch Politik und Verwaltung ein. Die Sitzungen des Forums sind damit nicht jedermann frei zugänglich. … Nunmehr habe ich erfahren, dass ein Teilnehmer des Forums Ende 2017 einen Veranstaltungstermin des Forums öffentlich mitgeteilt hatte. Davon war mir bis heute nichts bekannt. Veranstaltungsankündigungen und Absagen verschicke ich über die Verteilerliste nur an Teilnehmer des Forums, da sich das Forum Blankenburger Süden gerade nicht an einen wahllos unbestimmten Personenkreis richtet, sondern nur an uns namentlich bekannte, engagierte Interessierte, die sich aktiv und ernsthaft im Forum beteiligen möchten.
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19.09.2018 Erklärung von
Martin Kasztantowicz in der eidesstattlichen Versicherung vom 19.09.2018 (liegt der Redaktion vor), die vom Verfasser zur Glaubhaftmachung am 20.09.2018 beim Landgericht Köln eingereicht worden war. – AUSZUG – (Fettmarkierungen durch die Redaktion):
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- „Bei den Sitzungen des Forums Blankenburger Süden handelt es sich nicht um öffentliche Veranstaltungen. Entsprechend werden die Sitzungen von mir auch nicht öffentlich angekündigt. Zu den Sitzungen des Forums lade ich, als Organisator und Moderator des Forums, ausschließlich über einen Email-Verteiler ein, der zurzeit etwa 100 Personen, bestehend aus verschiedenen Interessenvertretern besitzt. Die Veranstaltung ist damit nicht jedermann frei zugänglich. Von diesen geladenen Gästen erscheinen üblicherweise immer etwa 30 Personen zu den jeweiligen Sitzungen, mehrheitlich immer die gleichen Personen.
Berlin, den 19.9.2018 gez. M. Kasztantowicz“
- „Bei den Sitzungen des Forums Blankenburger Süden handelt es sich nicht um öffentliche Veranstaltungen. Entsprechend werden die Sitzungen von mir auch nicht öffentlich angekündigt. Zu den Sitzungen des Forums lade ich, als Organisator und Moderator des Forums, ausschließlich über einen Email-Verteiler ein, der zurzeit etwa 100 Personen, bestehend aus verschiedenen Interessenvertretern besitzt. Die Veranstaltung ist damit nicht jedermann frei zugänglich. Von diesen geladenen Gästen erscheinen üblicherweise immer etwa 30 Personen zu den jeweiligen Sitzungen, mehrheitlich immer die gleichen Personen.
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Gibt es einen objektiven Gradmesser oder eine mathematische Formel zur Messung von „Glaubwürdigkeit„?
FAZIT:
Die von Martin Kasztantowicz mehrfach öffentlich proklamierte Absicht, für eine transparente und für alle offene Bürgerbeteiligung zu sorgen, wurde von ihm selbst gründlich sabotiert, indem er nur ihm genehme Akteure einlud, insbesondere die vorgeblichen Bürgervertreter vom „Runden Tisch Blankenburg*„!
Dazu muss man wissen, dass 83% von 911 Teilnehmern der im Ortsteil erfolgten Abstimmung/Meinungsumfrage vom April/Mai 2018 den selbsternannten Blankenburger „Bürgervertretern“ nur geringes Vertrauen entgegenbrachten oder mangelnde Informationen zu den handelnden Personen beklagten. Nicht einmal jeder fünfte Anwohner sprach den vom Senat goutierten Bürgervertretern das Vertrauen aus (17%).
Umso alarmierender ist der Umstand, dass sich die Führungsmannschaft vom „Runden Tisch Blankenburg*“ um Martin Kasztantowicz, der nicht einmal mehr Blankenburger ist, in nahezu identischer Besetzung (wie bei einer gehäuteten Zwiebel) in verschiedensten Gremien wiederfindet und dort über die Geschicke der Blankenburger Bürgerschaft bestimmt. Ohne den Anwohnern mehrheitlich überhaupt bekannt und noch weniger legitimiert zu sein, maßt sich eine kleine Seilschaft (auch Netzwerk genannt) von profilierungssüchtigen Möchtegernbürgermeistern an, unter Ausgrenzung demokratischer und gemeinnütziger Vereine und Personen ihre eigene illegale Politik zu machen. Derzeit werden von den o. g. Personen folgende Gremien besetzt: „AG Stadtentwicklung – Organ vom RTB*“ (Nachfolger: „Bürgerverein Stadtentwicklung Blankenburg e.V.“), „Forum Blankenburger Süden“ und letztlich sogar „Projektbeirat zum Bauvorhaben Blankenburger Süden„!
*Zur Erläuterung: Der „Runde Tisch Blankenburg“ – gegründet und geführt von parteipolitisch motivierten Lobbyisten – ist heute eine unseriös und teilweise konspirativ und sittenwidrig agierende Gemeinschaft, die sich seit Jahren im rechtsfreien Raum bewegt. Nachweislich fehlt die rechtliche sowie die faktische Legitimation, für die Mehrheit der Blankenburger Bürgerschaft zu sprechen und diese zu vertreten (vgl. Abstimmung/Meinungsumfrage vom April/Mai 2018).
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Hier einige der omnipräsenten Sitzungsteilnehmer u. a.:
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– Martin Kasztantowicz (seit 2008: Mitglied u. langjähriger politischer Funktionsträger (Bündnis90/DieGrünen) | seit Herbst 2008: Gründer/Moderator „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016 „AG Stadtentwicklung – Organ vom Runden Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016: Gründer/Moderator des „Forum Blankenburger Süden“ | seit 02/2018: Mitglied im „Projektbeirat Stadt weiterbauen im Blankenburger Süden“ [als Vertreter der „Akteursgruppe: Lokale (Interessens-) Vertreter/Vertreter des Gemeinwesens/der Nachbarschaft vor Ort = „Forum Blankenburger Süden“ – Anmerkung: obwohl seit vielen Jahren im Stadtbezirk Friedrichshain/Kreuzberg wohnhaft und damit kein Blankenburger Anwohner mehr])
– Steffen Gester (seit Herbst 2008: Organisator/Moderator/Protokollant „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016 Mitglied „AG Stadtentwicklung – Organ vom Runden Tisch Blankenburg“ | seit 02/2018: Mitglied im „Projektbeirat Stadt weiterbauen im Blankenburger Süden“ [als Vertreter der „Akteursgruppe: Lokale (Interessens-) Vertreter/Vertreter des Gemeinwesens/der Nachbarschaft vor Ort = Betreutes Wohnen“ (lt. Angaben Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu den Mitgliedern des Projektbeirats von 02/2018])
– Hagen Kühne (Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Blankenburg | seit 06/2012: Mitglied „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016 Mitglied der „AG Stadtentwicklung – Organ vom Runden Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016: Mitglied im „Forum Blankenburger Süden“ | seit 09/2018 Mitglied „Bürgerverein Stadtentwicklung Blankenburg e.V.“ | seit 02/2018: Mitglied im „Projektbeirat Stadt weiterbauen im Blankenburger Süden“ [als Vertreter der „Akteursgruppe: Lokale (Interessens-) Vertreter/Vertreter des Gemeinwesens/der Nachbarschaft vor Ort = „Evangelische Kirchengemeinde Blankenburg“ (lt. Angaben Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu den Mitgliedern des Projektbeirats von 02/2018])*
– Martin Runge (seit 03/2013: Mitglied „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016 Sprecher der „AG Stadtentwicklung – Organ vom Runden Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016: Mitglied im „Forum Blankenburger Süden“ | seit 06/2018 Vorsitzender „Bürgerverein Stadtentwicklung Blankenburg e.V.“ | seit 02/2018: Mitglied im „Projektbeirat Stadt weiterbauen im Blankenburger Süden“ [als Vertreter der „Akteursgruppe: Lokale (Interessens-) Vertreter/Vertreter des Gemeinwesens/der Nachbarschaft vor Ort = „Runder Tisch / AG Stadtentwicklung“ (lt. Angaben Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu den Mitgliedern des Projektbeirats von 02/2018])*
– Hartmut Breier (seit 06/2016: Mitglied „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016 Mitglied „AG Stadtentwicklung – Organ vom Runden Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016: Mitglied „Forum Blankenburger Süden“ | seit 06/2018 stellv. Vorsitzender „Bürgerverein Stadtentwicklung Blankenburg e.V.“)
– Ines Landgraf (Vorsitzende Garten- u. Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V. | seit 12/2013: Mitglied „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016 Mitglied der „AG Stadtentwicklung – Organ vom Runden Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016: Mitglied im „Forum Blankenburger Süden“ | seit 06/2018 Mitglied „Bürgerverein Stadtentwicklung Blankenburg e.V.“ | seit 02/2018: Mitglied im „Projektbeirat Stadt weiterbauen im Blankenburger Süden“ [als Vertreter der „Akteursgruppe: Lokale (Interessens-) Vertreter/Vertreter des Gemeinwesens/der Nachbarschaft vor Ort = „Garten – und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“)
– Birgit Lehmann (stellv. Vorsitzende Garten- u. Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V. | seit 06/2016: Mitglied „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016: Mitglied im „Forum Blankenburger Süden“)
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Kommentare und sachdienliche Hinweise zu weiteren Fundstellen oder auch speziell zu „Blankenburger Gedächtnisakrobaten“ sind erwünscht. Oder per E-Mail an:
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Bürger ohne E-Mail- bzw. Internetzugang können sich per Telefon melden: 030/ 91 42 57 60 . Alle uns übermittelten Angaben zur Person und zu Dritten werden vertraulich behandelt. Es erfolgt keine Veröffentlichung von persönlichen Daten. Redaktionsschluss: Donnerstag 20.12.2018 – 22:00 Uhr.
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Redaktion !Rettet Blankenburg!
13/12/2018
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