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Blankenburger Lügen und Glaubwürdigkeit
„Die Legende vom Lichterketten-Gebet“
ein Film von John Vantauf
Musik: Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem in D minor (K.626)
Schnitt: Maurice Renois / Regie: Wolf Blau .
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Zum Hintergrund:
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„Blankenburger Süden“ heißt das geplante Stadtquartier. Das Mammutbauprojekt (bis zu 10.600 WE) des Berliner Senats bedroht über 400 Haus-/Grundstückseigentümer in der „Erholungsanlage Blankenburg“. U. a. hochbetagte Blankenburger, die dort z. T. bereits in 5. Generation leben und in den zur DDR-Zeit mühevoll selbst erbauten Eigenheimen ihren Lebensabend verbringen. Nach aktuellen Informationen soll der Wohnungsbau zwar auf die Freifläche (östlich der Heinersdorfer Str.) beschränkt werden. Zur Lösung der Verkehrsprobleme sollen aber vorab drei „Eingriffskorridore“ durch die Erholungsanlage (westlich der Heinersdorfer Str.) geschlagen werden. Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass der Bau von zwei breiten Hauptstraßen und einer Straßenbahntrasse zum S-Bahnhof-Blankenburg quer durch die Anlage das Schicksal der seit 1909 existierenden Siedlung endgültig besiegelt.
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Zum Titel „Die Legende vom Lichterketten-Gebet„:
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Am 15. Mai 2018 kam vom „Greenwatch e.V.“ bei einem Vorstandstreffen mit dem „Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“ der Vorschlag, zum „TAG DES NACHBARN 2019“ am 24. Mai 2019 eine gemeinsame Protestaktion zum Schutz der Erholungsanlage zu organisieren. Der 1. Vorsitzende von Greenwatch schlug ein großes Volks-/Familienfest auf dem Festplatz der Erholungsanlage vor, zu dem alle Blankenburger Bürger eingeladen werden könnten. Als Höhepunkt der Veranstaltung könnte gemeinsam eine „Menschenkette rund um die Erholungsanlage“ organisiert werden, um die Solidarität und den Zusammenhalt aller Blankenburger zu demonstrieren.
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Im Juni 2018 gründete der „Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“ (zur Unterstützung des Vorstands) eine eigene „Bürgerinitiative Wir sind Blankenburger und Berliner“.
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Am 04. September 2018 erklärte der Vorstand vom „Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“ in einer öffentlichen Versammlung, der Verein habe „keine gemeinsamen Schnittmengen“ mit dem Greenwatch e.V.! Gleichzeitig beschloss man, mit zum Teil illegal und sittenwidrig agierenden Personen am sogenannten „Runden Tisch Blankenburg*„, darunter zwei Mitglieder vom Gemeindekirchenrat der evangelischen Gemeinde Blankenburg (Pfarrer Hagen Kühne und Martin Runge), den gemeinnützigen Greenwatch e.V. durch „Ignorieren“ auszugrenzen. Als Grund wurden die „merkwürdigen“ Nachfragen vom Greenwatch-Vorstand nach Rechts- und Haftungsstatus des „Runden Tischs“ und die Bekanntmachung rechtswidriger Handlungen der Führungsgruppe um den langjährigen Parteifunktionär Martin Kacztantowicz (Bündnis90/DieGrünen) benannt. — Der Vorstand vom „Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“ griff kurze Zeit später die o. g. Greenwatch-Idee („Menschenkette um die Anlage“) auf und förderte unterstützt vom Blankenburger Orts-Pfarrer, Hagen Kühne, die Planung einer „Lichterkette“ für den November 2018!
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Dazu muss man wissen, dass von den Pächtern und Eigentümern der über 1.300 Parzellen und Grundstücke in der Anlage zur kalten Jahreszeit ca. 70 % NICHT vor Ort sind, weil sie lediglich Sommerbewohner sind. Wer weiß denn besser als der Vorstand, dass im November (nur) die Dauerbewohner (Erbbaupächter/Eigentümer) und einige „Illegale“ in der Anlage leben?! Hinzu kam noch, dass viele von den am 09.11.2018 in der Erholungsanlage verbliebenen Bewohnern dem „verwaschenen“ Aufruf zur gemeinsamen Aktion mit der Kirche nicht folgten, weil sie bereits das zu dieser Protestaktion gewählte DATUM für inakzeptabel hielten. Am Gedenktag zur „Progromnacht von 1938“ und zum „Mauerfall von 1989“ musste jede mit anderen Themen besetzte Demonstration scheitern! Dies hatte auch der RBB erkannt, der seine ursprüngliche Zusage, mit einer Live-Reporterin vor Ort in der „Abendschau“ zu berichten, noch rechtzeitig abgesagt hatte. Das aufopferungsvolle Engagement der wenigen vor Ort verbliebenen Aktivisten aus der Bürgerinitiative wurde vom Vorstand zusätzlich dadurch konterkariert, dass neben einem bereits „weichgespülten“ Text auf der Frontseite des Flyers mit dem Aufruf zur Teilnahme an der Lichterkette:
„GEGEN BAUWAHNSINN UND FÜR DEN ERHALT DER ANLAGE BLANKENBURG!„
dem Blankenburger Pfarrer die Gestaltung der Rückseite des Flyers überlassen wurde. Dort wurde das Motto der ursprünglich geplanten Protestdemonstration umgewidmet in:
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„Blankenburger Gebet für die Stadt“ und „Wir wollen Musik hören und gemeinsam singen. Jeder kann eine Kerze anzünden. Für seine Hoffnungen, für seine Sorgen, für ein gutes Miteinander, für Respekt voreinander, für eine gemeinsame Zukunft in einer lebenswerten Stadt. Wir beten das Vaterunser. Wir bitten um den Segen Gottes. Treffpunkt Lichterkette…“
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Das Ergebnis der sinnfreien Terminplanung und des verkorksten Aufrufs zeigt der Film von John Vantauf eindrucksvoll. Er ist nicht nur Anklage gegen die Verursacher des vorhersehbaren Desasters, sondern zugleich auch eine Verneigung vor den unermüdlichen gutgläubigen Helfern der Bürgerinitiative und ein aufrichtiges Zeichen des Dankes und der Anerkennung an alle tapferen Teilnehmer!
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*Zur Erläuterung: Der „Runde Tisch Blankenburg“ – gegründet und geführt von parteipolitisch motivierten Lobbyisten – ist heute eine unseriös und teilweise konspirativ und sittenwidrig agierende Gemeinschaft, die sich seit Jahren im rechtsfreien Raum bewegt. Nachweislich fehlt die rechtliche sowie die faktische Legitimation, für die Mehrheit der Blankenburger Bürgerschaft zu sprechen und diese zu vertreten (vgl. Abstimmung/Meinungsumfrage vom April/Mai 2018).
Zum aktuellen Führungsstab zählen u. a.:
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– Martin Kasztantowicz (seit 2008: Mitglied u. langjähriger politischer Funktionsträger (Bündnis90/DieGrünen) | seit Herbst 2008: Gründer/Moderator „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016 „AG Stadtentwicklung – Organ vom Runden Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016: Gründer/Moderator des „Forum Blankenburger Süden“ | seit 02/2018: Mitglied im „Projektbeirat Stadt weiterbauen im Blankenburger Süden“ [als Vertreter der „Akteursgruppe: Lokale (Interessens-) Vertreter/Vertreter des Gemeinwesens/der Nachbarschaft vor Ort = „Forum Blankenburger Süden“ – Anmerkung: obwohl seit vielen Jahren im Stadtbezirk Friedrichshain/Kreuzberg wohnhaft und damit kein Blankenburger Anwohner mehr])
– Steffen Gester (seit Herbst 2008: Organisator/Moderator/Protokollant „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016 Mitglied „AG Stadtentwicklung – Organ vom Runden Tisch Blankenburg“ | seit 02/2018: Mitglied im „Projektbeirat Stadt weiterbauen im Blankenburger Süden“ [als Vertreter der „Akteursgruppe: Lokale (Interessens-) Vertreter/Vertreter des Gemeinwesens/der Nachbarschaft vor Ort = Betreutes Wohnen“ (lt. Angaben Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu den Mitgliedern des Projektbeirats von 02/2018])
– Hagen Kühne (Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Blankenburg | seit 06/2012: Mitglied „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016 Mitglied der „AG Stadtentwicklung – Organ vom Runden Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016: Mitglied im „Forum Blankenburger Süden“ | seit 09/2018 Mitglied „Bürgerverein Stadtentwicklung Blankenburg e.V.“ | seit 02/2018: Mitglied im „Projektbeirat Stadt weiterbauen im Blankenburger Süden“ [als Vertreter der „Akteursgruppe: Lokale (Interessens-) Vertreter/Vertreter des Gemeinwesens/der Nachbarschaft vor Ort = „Evangelische Kirchengemeinde Blankenburg“ (lt. Angaben Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu den Mitgliedern des Projektbeirats von 02/2018])*
– Martin Runge (seit 03/2013: Mitglied „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016 Sprecher der „AG Stadtentwicklung – Organ vom Runden Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016: Mitglied im „Forum Blankenburger Süden“ | seit 06/2018 Vorsitzender „Bürgerverein Stadtentwicklung Blankenburg e.V.“ | seit 02/2018: Mitglied im „Projektbeirat Stadt weiterbauen im Blankenburger Süden“ [als Vertreter der „Akteursgruppe: Lokale (Interessens-) Vertreter/Vertreter des Gemeinwesens/der Nachbarschaft vor Ort = „Runder Tisch / AG Stadtentwicklung“ (lt. Angaben Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zu den Mitgliedern des Projektbeirats von 02/2018])*
– Hartmut Breier (seit 06/2016: Mitglied „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016 Mitglied „AG Stadtentwicklung – Organ vom Runden Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016: Mitglied „Forum Blankenburger Süden“ | seit 06/2018 stellv. Vorsitzender „Bürgerverein Stadtentwicklung Blankenburg e.V.“)
– Ines Landgraf (Vorsitzende Garten- u. Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V. | seit 12/2013: Mitglied „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016 Mitglied der „AG Stadtentwicklung – Organ vom Runden Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016: Mitglied im „Forum Blankenburger Süden“ | seit 06/2018 Mitglied „Bürgerverein Stadtentwicklung Blankenburg e.V.“ | seit 02/2018: Mitglied im „Projektbeirat Stadt weiterbauen im Blankenburger Süden“ [als Vertreter der „Akteursgruppe: Lokale (Interessens-) Vertreter/Vertreter des Gemeinwesens/der Nachbarschaft vor Ort = „Garten – und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“)
– Birgit Lehmann (stellv. Vorsitzende Garten- u. Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V. | seit 06/2016: Mitglied „Runder Tisch Blankenburg“ | seit 06/2016: Mitglied im „Forum Blankenburger Süden“)
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Kommentare und sachdienliche Hinweise, auch speziell zu weiteren „Blankenburger Lügen“, sind erwünscht. Oder per E-Mail an:
Redaktion@Rettet-Blankenburg.de
Bürger ohne E-Mail- bzw. Internetzugang können sich per Telefon melden: 030/ 91 42 57 60 . Alle uns übermittelten Angaben zur Person und zu Dritten werden vertraulich behandelt. Es erfolgt keine Veröffentlichung von persönlichen Daten. Redaktionsschluss: Donnerstag 20.12.2018 – 22:00 Uhr.
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Redaktion !Rettet Blankenburg!
12/12/2018
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Wird die „Bürgerinitiative WIR SIND“ durch die Vereinsmitglieder in der Anlage Blankenburg finanziert?
Nein, sie finanzieren sich über Spendengelder.
Ich muss in diesen „Lügenkalender“ mal etwas richtigstellen, was Nicht so ganz den Tatsachen entspricht:
Als erstes hat sich die Öffentlichkeitsgruppe aus Mitgliedern der GSF eigenständig im März 2018 gegründet und später wurde aus den selben Mitgliedern die Bürgerinitiative. Es gab immer 2 Gruppen und gibt es heute noch, das ist die GSF und die BI „Wir sind“. Vielen bekannt unter den Nicknamen „Die Grünen“. Den Vorsitz führen Mitglieder der Anlage Blankenburg, das hat aber nichts mit dem Vorstand der GSF zu tun. Die BI entscheidet über ihre Aktionen alleine, so auch bei dem Datum der Lichterkette und auch der Flyer mit der Rückseite die vom Pfarrer gestaltet wurde. Die Idee mit der Lichterkette haben wir Euch auch nicht gestohlen, denn diese Idee hatten viele Leute hier in der Anlage und wurden auf unseren Dienstagsversammlungen auch immer wieder angesprochen.
Eure Recherchen sind schon immer toll und es ist super, das ihr viele Lügen aufdeckt und sie auch benennt….grosse Klasse. Aber unseren Vorstand für etwas verantwortlich machen, was er nicht getan hat, ist halt nicht in Ordnung und erhält von uns ein Veto. Ansonsten macht weiter 😉. Fragen werden jederzeit gerne beantwortet.
Sehr geehrte/r S.B.,
vielen Dank für den freundlichen Kommentar und die aufmunternden Worte.
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Zum konkreten Inhalt:
Nach unseren Informationen ist die am 19.06.2018 gegründete „Bürgerinitiative WIR SIND“ (BI) lediglich eine Umbenennung der früheren „Gruppe Öffentlichkeitsarbeit“ des „Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e.V.“ (GSF e.V.), dessen Vorstand auch jeweils für sämtliche Aktionen rechtlich verantwortlich zeichnet.
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Deshalb ist es ja auch kein Zufall, dass sich auf allen offiziellen Materialien der Hinweis auf den GSF e.V. findet. Da weder die „Gruppe Öffentlichkeitsarbeit“ noch die BI eine eigene „juristische Person“ darstellt, ist/sind sie ohne den GSF e.V. gar nicht rechtsfähig (d. h.: es fehlt die Fähigkeit, Träger von Rechten und Pflichten zu sein). So kann die BI als nicht rechtsfähige Vereinigung z.B. auch kein eigenes Spendenkonto eröffnen, sondern ist auch in diesem Punkt vom GSF e.V. abhängig.
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Dass diese Fakten den Verantwortlichen bekannt sind, beweist die öffentliche Eigendarstellung. Zum Beispiel aus Anlass der „Mahnwache am Roten Rathaus“ am 03.08.2018 :
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„…Um den gewählten Vorstand der Garten- und Siedlerfreunde Anlage Blankenburg e. V. organisatorisch zu entlasten, wurde die Bürgerinitiative [ Wir sind ] BLANKENBURGER UND BERLINER als Ableger gegründet, die die Öffentlichkeitsarbeit und Mahnwachen organisiert…“ (vgl. Pankower-Allgemeine-Zeitung vom 21.08.2018 „‚Blankenburger Süden‘: Mahnwache am Roten Rathaus“)
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Soweit hier zunächst zur Verantwortlichkeit des Vorstands des GSF e.V., der wir uns im „Satirischen Blankenburger Lügen-Adventskalender“ aber noch gesondert zuwenden möchten.
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Über weitere Kommentare oder Richtigstellungen, auch zum Thema Vorstand des GSF e.V., würden wir uns im Sinne der Transparenz sehr freuen!
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Mit freundlichen Grüßen
Redaktion !Rettet-Blankenburg!
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Danke mal für die Klarstellung. Man lernt jja hier nie aus.
Ich werde mich in den nächsten Tagen mit Ihnen telefonisch in Verbindung setzten. LG